Podium #MeToo, hate speech, Antifeminismus – wie weiter?

07.03.2018 / 19:00 - 21:00 Uhr

unternehmen mitte

Wie äußert sich Gewalt gegen Frauen*, Women* of Color, Trans*menschen?
Verschärfung der Abtreibungsrechte, Ehe für alle, Frauenquote, Trump – wie geht das alles zusammen?
Wie gehen wir mit Gewalt um?
Was kommt nach #MeToo?
Was hilft wirklich?
Diese und weitere Fragen diskutieren Domenica Priore, Franziska Schutzbach, Jolanda Spiess-Hegglin und Rahel El-Maawi untereinander und mit euch.(Übersetzung ins Türkische und Englische)

Das Frauenhaus beider Basel begleitet das Podium mit einer Informationstheke zu den Themen Prävention und Gewalt.

Mehr zu den Podiumsteilnehmerinnen:

Domenica Priore arbeitet in Zürich als Sanitärinstallateurin. Als Trans* und lesbische Person ist sie in der LGBT Szene aktiv. Sie engagiert sich in verschiedensten Organisationen und Konstellationen für die Rechte von Frauen* und Transmenschen, ist im Co-Präsidium der LOS Lesbenorganisation Schweiz sowie im Kollektiv Aktivistin.ch tätig.Franziska Schutzbach ist Geschlechterforscherin. Sie forscht an der Universität Basel und lehrt aktuell in Berlin. Sie ist Mit-Herausgeberin des Schweizer Onlinemagazins ‚Geschichte der Gegenwart‘ und feministische Bloggerin. Weiter ist sie im Vorstand von ‚Terre des Femmes Schweiz‘ und in der Gleichstellunskommission Basel-Stadt. 2016 hat sie gemeinsam mit anderen Aktivist*innen den SchweizerAufschrei lanciert, der auch in der Schweiz eine breite Debatte über sexualisierte Gewalt, Übergriffe und Sexismus im Allgemeinen auslöste.

Jolanda Spiess-Hegglin war Kantonsrätin in Zug und erlebte hautnah, was Sexismus, Rape Culture und Victim Blaming bedeuten. Heute macht sie keine Parteipolitik mehr, sondern engagiert sich als Netzaktivistin für Frauenrechte und den Schutz von Minderheiten. Vor über einem Jahr gründete sie mit einer Kollegin den Verein #NetzCourage, welcher Betroffenen von Internethass zur Seite steht, und arbeitet ehrenamtlich dafür.

Rahel El-Maawi ist soziokulturelle Animatorin, war Dozentin an der Hochschule Luzern am Institut für Soziokulturelle Entwicklung und arbeitet selbständig als Bewegungsforscherin und -moderatorin im sozialen, kulturellen und physischen Sinn. Sie ist seit Jahren aktiv in feminsitischen Kontexten – in Frauen*- und Lesbenräumen und Mitgründerin von Bla*Sh, dem Netzwerk Schwarzer Frauen.