Erfolgsgeschichte

Wie aus einer alten Bank das grösste und bekannteste Kaffeehaus der Schweiz wurde. Eine Erfolgsgeschichte.

 

Wo besteht Bedarf? Was ist sinnvoll, was nicht? Wie können wir ein Unternehmen so gestalten, dass sich die Arbeit auf den wirklichen menschlichen Bedarf richten kann? Was ist die Aufgabe am Ort einer alten Bank in einer neuen Zeit?

Das unternehmen mitte hat seine Wurzeln in folgenden Kulturraum-Projekten in Basel: Alte Stadtgärtnerei (1986-88), ZONE (1987-90), GEDANKENBANK (1988-90) Werkraum Schlotterbeck (1990-93), Werkraum Warteck (seit 1993) und dem unternehmen EPOQUE (1997-98).


Die Aussicht, eine aussergewöhnlich schöne Villa mit Park in Basel zu kaufen, ging der Gründung vorraus. Das war im Sommer 1998. Thomas Tschopp und Daniel Häni hatten in der Villa mit einem Zwischennutzungs-Vertrag das unternehmen EPOQUE betrieben. Dort lernten sie Georg Hasler kennen. Doch zum Abschluss der Verkaufsverhandlungen „haben wir Jungs uns verpokert“ – zum Glück!

 

Denn nur 3 Monate später, am 4. November 1998, konnte deshalb das Eigentum eines viel interessanteren und grösseren Gebäudes die Hand wechseln: der ehemalige Hauptsitz der Schweizerischen Volksbank im Zentrum von Basel. Zusammen mit der Stiftung Edith Maryon gelang es das stattliche Gebäude – zu dieser Zeit im Besitz der Credit Suisse – zu einem moderaten Preis von 10 Mio CHF zu erwerben.

 

Das unternehmen mitte wurde am 17. Dezember 1998 von Georg Hasler, Thomas Tschopp und Daniel Häni als GmbH gegründet und hat mit der Stiftung Edith Maryon am 31. Dezember 1998 einen 15 jährigen eigentumsähnlichen Mietvertrag abgeschlossen.

 

Die Gründung des Unternehmens war ein Durchbruch in der Basler Kulturraumbewegung. Erstmals konnte ein Gebäude nicht nur zwischengenutzt, sondern durch einen Kauf in gesicherte nachhaltige Eigentumsverhältnisse überführt werden. Die Stiftung Edith Maryon garantiert, dass das Haus nicht weiterverkauft und keine spekulativen Geschäfte damit betrieben werden können. Der Mietzins entspricht der Summe aller tatsächlich anfallenden Kosten wie Hypothekarzinsen, Darlehenszinsen, Abschreibungen und Unterhaltskosten.


Seit 2012 ist der Mietvertrag unbefristet.

 

Meilensteine:

Silvester 1998/99:
Umzug von der „Villa Epoque“ an die Gerbergasse 30

8. April 1999:
Umbau und Eröffnung der Bars Fumare non Fumare

2000:
Umbau 1.+3. OG Co-Working Space

Juni 2000:
Arte-Plage – Schwimmbad in der Schalterhalle zur ART

Herbst 2001:
Eröffnung des Kaffeehauses

Winter 2001:
Umbau Gesundheitspraxen

Herbst 2004:
Einbau eines Kamins mit offenem Feuer im Kaffeehaus

Silvester 2005/06:
Gründung der Initiative Grundeinkommen

Juni 2008:
Rekord-Tagesumsatz beim EM-Spiel Holland-Russland in Basel > 45’000 CHF

August 2008:
Portrait im Wirtschafts-Magazin brand eins

September 2008:
Filmpremiere Grundeinkommen – ein Kulturimpuls

Dezember 2008:
Benjamin Hohlmann übernimmt die gastronomische Leitung

Sommer 2009:
NEULAND – temporäre Aussichtsplattform in 28 Metern Höhe

November 2009:
OLOID-WOCHE – Der Stein kommt ins Rollen 

September 2010:
Radio-Kulturcafé DRS 2 – Zwei Wochen live aus dem Kaffeehaus

Oktober 2011:
Installation STEINER LINE

Oktober 2011:
Start der TagesWoche im unternehmen mitte

November 2011:
Gründung der Kaffee-Akademie

März 2012:
Start des Kaffee-Mobils auf dem Marktplatz

April 2012:
Lancierung der Volksinitiative für ein bedingungsloses Grundeinkommen in der Schweiz

Herbst 2012:
Gründung Generation Grundeinkommen

Juni 2013:
Die mitte-COLA ist da

Juni 2013:
Portrait im Wirtschafts-Teil der ZEIT

Juli 2013:
Eröffnung des Café Frühling in Kleinbasel

4. Oktober 2013:
Einreichung der Volksinitiative und Geldberg-Performance im Bern

Februar 2014:
Schweizer Meistertitel im Kaffee-Brühen

Juni 2014:
12. Rang an der Weltmeisterschaft im Kaffee-Brühen

November 2014:
1. Platz Best of Swiss Gastro Kaffee

März 2015:
Interview in der Süddeutschen Zeitung

April 2015:
Umzug der Kaffee-Akademie nach Münchenstein

März 2015:
Isabella Scherrer eröffnet die KOMBÜSE

September 2015:
Das Buch zur Abstimmung erscheint: «Was fehlt, wenn alles da ist?»

Januar 2016:
Eröffnung des Kampagnen Labors

März 2016:
«Es hat genug für alle» – Portrait über die Kampagne in der NZZ

März 2016:
«Das Faulheitsargument stich nicht» – Interview in der BaZ

April 2016:
«Die Typen von der Mitte» – Portrait im Tagesanzeiger

Mai 2016:
«Wohltat für alle» – Reportage im SPIEGEL

5. Juni 2016:
Volkssbstimmung zum Grundeinkommen

November 2016:
Eröffnung FREITAG-Store im unternehmen mitte

November 2016:
Benjamin Hohlmann und Theresa Prüssen werden Deutscher Meister und Vizemeister im Cup Tasting

Dezmenber 2016:
Eröffnen einer Popup Pizzeria im Kaffeehaus

Dezember 2016:
Benjamin Hohlmann gründet zusammen mit seinem Bruder Felix die Kaffeemacher GmbH. Sie betreiben unter diesem gemeinnützigen Dach die Kaffeeakademie und das Cafe Frühling selbständig weiter.

 

 

 

Gesellschafter der GmbH sind und waren:

Daniel Häni (seit 1998)

Thomas Tschopp (1998-2014)

Georg Hasler (1998-2006)

Rembert Biemond (2001-2004)

Anton Marty (2001-2001)

Rainer Senn (2001-2010)

Carmen Bregy (2004-2006)

Tarik Nazari (2004-2007)

Benjamin Hohlmann (2010-2016)